NEIN zum Social Media Verbot!
So funktioniert's:
Ob E-Mail oder Brief: Erstmal musst du dir überlegen, was genau du sagen möchtest. Dazu kannst du dich an diesem Aufbau orientieren:
- Wer bist du?
Wie alt bist du, wo kommst du her, … - Warum ist Social Media für dich wichtig?
Nutze gerne unsere Textbausteine als Hilfe - Wie könntest du (und andere) besser geschützt werden als durch ein Verbot?
Nutze gerne unsere Textbausteine als Hilfe - Freundlicher Abschluss mit Bitte um Berücksichtigung oder Rückmeldung
- Anhang
Schicke die ausführliche Lambda Stellungnahme zu dem Thema mit, damit Politiker*innen sehen, dass das Thema nicht „nur“ dich, sondern auch ganz viele andere queere junge Menschen bewegt.
Wichtig: Bleib freundlich und respektvoll, auch wenn du klare Kritik äußerst.
Tipp: Wenn es dir schwer fällt einen Text zu schreiben, dann nutze eine KI als Hilfe. Diese kann dir basierend auf deinen Notizen und Gedanken einen ersten Vorschlag formulieren.
Jetzt kannst du deine Nachricht an Politiker*innen schicken. Am schnellsten geht es per E-Mail. Dafür kannst du deinen Text einfach kopieren, in eine neue Mail einfügen und an die jeweilige Adresse senden.
Auf dieser Seite stellen wir dir eine Auswahl relevanter Politiker*innen zur Verfügung, die du direkt anschreiben kannst.
Du kannst auch mehrere Personen gleichzeitig kontaktieren.
Kontakte anzeigen
Alle Kontakte zum Kopieren:
nyke.slawik@bundestag.de, falko.drossmann@bundestag.de, maik.brueckner@bundestag.de, jasmina.hostert@bundestag.de, sophie.koch@bundestag.de, anne.koenig@bundestag.de, denise.loop@bundestag.de, heidi.reichinnek@bundestag.de, johannes.schaetzl@bundestag.de, rebecca.lenhard@bundestag.de, sonja.lemke@bundestag.de, ralph.brinkhaus@bundestag.de, karin.prien@bundestag.de
Falls du alle Personen anschreiben möchtest, schicke jede Mail einzeln ab. Mails mit vielen Empfänger*innen werden seltener ernst genommen.
Nyke Slawik
nyke.slawik@bundestag.de
Bündnis 90/Die Grünen || Sprecherin für Queerpolitik
Falko Droßmann
falko.drossmann@bundestag.de
SPD || Sprecher für Queerpolitik
Maik Brückner
maik.brueckner@bundestag.de
Die Linke || Sprecher für Queerpolitik
Jasmina Hostert
jasmina.hostert@bundestag.de
SPD || Sprecherin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Sophie Koch
sophie.koch@bundestag.de
SPD || Beauftragte der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt
Anne König
anne.koenig@bundestag.de
CDU || Sprecherin & Vorsitzende der Arbeitsgruppe Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Denise Loop
denise.loop@bundestag.de
Bündnis 90/Die Grünen || Sprecherin für Bildung, Familie, Senioren und Jugend
Heidi Reichinnek
heidi.reichinnek@bundestag.de
Die Linke || Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik
Johannes Schätzl
johannes.schaetzl@bundestag.de
SPD || Digitalpolitischer-Sprecher
Rebecca Lenhard
rebecca.lenhard@bundestag.de
Bündnis 90/Die Grünen || Sprecherin für Digitalisierung und Staatsmodernisierung
Sonja Lemke
sonja.lemke@bundestag.de
Die Linke || Sprecherin für Digitale Verwaltung und Open Government
Ralph Brinkhaus
ralph.brinkhaus@bundestag.de
CDU || Sprecher & Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitales und Staatsmodernisierung
Karin Prien
karin.prien@bundestag.de
CDU || Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Tipp: Schreibe deine*n Abgeordnete*n an:
Die Abgeordneten im Deutscher Bundestag vertreten nicht nur ihre Partei, sondern auch die Menschen aus ihrer Region. Wenn sie merken, dass sich viele junge Leute zu einem Thema äußern, kann das ihre Position beeinflussen und in politische Entscheidungen einfließen. Wer für dich zuständig ist, lässt sich ganz einfach hier herausfinden: Gib deine Postleitzahl ein, öffne das Profil der Person(en) und klicke auf „Kontakt“.
Wenn du nach etwa zwei Wochen noch keine Antwort bekommen hast, lohnt es sich, nochmal nachzuhaken. Trag dir am besten direkt jetzt eine Erinnerung in deinen Kalender ein.
In deiner zweiten Nachricht kannst du einfach freundlich Bezug auf deine erste Mail nehmen und nochmal betonen, warum dir das Thema wichtig ist.
Je mehr Menschen sich beteiligen, desto stärker wird das Signal an die Politik.
Erzähl Freund*innen, Bekannten oder anderen queeren Menschen von dieser Aktion und schick ihnen den Link zur Seite. Vielleicht wollt ihr euch auch gemeinsam hinsetzen und eure Nachrichten schreiben.
Du kannst die Aktion auch auf Social Media teilen – zum Beispiel in deiner Story oder in einem Post. Jede Person, die zusätzlich schreibt, macht einen Unterschied.
Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Perspektiven gehört werden.
Textbausteine
Hier findest du verschiedene Textbausteine die du für deinen Brief nutzen kannst. Versuche die Texte nicht 1:1 zu kopieren, sondern in deinen eigenen Worten wiederzugeben und mit deinen eigenen Erfahrungen und Beispielen zu füllen.
Solltest du schon über 16 sein (also selbst nicht von einem Verbot betroffen), nutze die „Vorlage für alle über 16“.
Weil es keine queeren Angebot in der Nähe gibt
Vorlage:
Ich komme aus [Wohnort/Region], bin [Alter] Jahre alt und lebe in einer Gegend, in der es kaum queere Angebote gibt. Die nächste queere Jugendgruppe ist etwa [Entfernung/Zeitangabe] von mir entfernt. Das ist für mich im Alltag schwer oder gar nicht erreichbar.
Deshalb ist Social Media für mich nicht einfach nur Unterhaltung, sondern oft der einzige Ort, an dem ich andere queere Menschen kennenlernen und mich austauschen kann. Hier habe ich zum ersten Mal das Gefühl gehabt, nicht allein zu sein.
Zum Beispiel habe ich über Social Media [konkretes Erlebnis einfügen, z. B. „andere queere Jugendliche kennengelernt“, „Informationen über meine Identität gefunden“, „Unterstützung in einer schwierigen Situation bekommen“]. Das hat mir sehr geholfen, mit meiner Situation umzugehen.
Wenn Social Media wegfallen würde, würde mir genau das fehlen. Ich hätte deutlich weniger Möglichkeiten, mich zu informieren, mich mit anderen auszutauschen oder Unterstützung zu finden.
Ein Social-Media-Verbot würde für mich deshalb bedeuten, wieder stärker isoliert zu sein.
Weil ich nicht geoutet bin / war
Vorlage:
Ich komme aus [Wohnort/Region], bin [Alter] Jahre alt und bin [noch nicht geoutet / nur teilweise geoutet / unsicher, wie ich mich outen soll]. In meinem direkten Umfeld fällt es mir schwer, offen über meine Identität zu sprechen oder Fragen zu stellen. [Eine konkrete Situation nennen, z. B. „In meiner Familie wird das Thema oft negativ kommentiert“ oder „In der Schule habe ich Angst vor Reaktionen“].
Deswegen ist Social Media für mich ein voll wichtiger Ort. Hier kann ich [z. B. „erstmal anonym bleiben“, „mich informieren, ohne mich direkt erklären zu müssen“, „Fragen stellen, ohne erkannt zu werden“].
Das gibt mir Sicherheit. Ich kann mich in meinem eigenen Tempo mit meiner Identität beschäftigen, ohne Angst vor Konsequenzen haben zu müssen.
Ein Social-Media-Verbot würde für mich bedeuten, dass ich genau das verliere. Und das fände ich [beende den Satz selbst, z.B. „extrem schade“ oder „richtig schlimm, weil ich sonst das Gefühl hätte niemanden mehr zum Reden zu haben“]
Weil ich dort Vorbilder finde
Vorlage:
Ich komme aus [Wohnort/Region], bin [Alter] Jahre alt und bin gerade an einem Punkt, an dem ich [z. B. „mich mit meiner Identität auseinandersetze“, „versuche herauszufinden, wer ich bin“, „noch unsicher bin, wie ich mich einordnen soll“].
In meinem Alltag fehlen mir oft Vorbilder oder Menschen, mit denen ich offen darüber sprechen kann. [konkrete Situation einfügen].
Deswegen ist Social Media für mich echt ein wichtiger Ort, um queere Vorbilder zu finden und zu sehen wie mein eigenes Leben aussehen könnte.
Ich folge dort zum Beispiel [Name/Account einfügen]. Durch ihre Inhalte habe ich [z. B. „mehr über mich selbst verstanden“, „zum ersten Mal gesehen, dass es Menschen wie mich gibt“, „Mut bekommen, mich mit meiner Identität auseinanderzusetzen“].
Zu sehen, dass andere Menschen ähnliche Erfahrungen machen und offen darüber sprechen, gibt mir das Gefühl, nicht allein zu sein und dass es okay ist, so zu sein, wie ich bin.
Ein Social-Media-Verbot würde für mich bedeuten, dass ich genau das verliere. Und das fände ich [beende den Satz selbst, z.B. „extrem schade“ oder „richtig schlimm, weil ich sonst das Gefühl hätte niemanden mehr zum Reden zu haben“]
Vorlage für alle über 16
Auch wenn du selbst nicht direkt von einem Social-Media-Verbot betroffen wärst, ist deine Perspektive unglaublich wichtig.
Du kannst die Vorlagen auf dieser Seite einfach auf deine eigene Situation anpassen. Zum Beispiel, indem du darüber schreibst, wie es für dich war, als du noch jünger warst.
So kannst du die Texte umformulieren:
Statt:
„Social Media ist für mich der einzige Ort, an dem ich mich austauschen kann“
→ „Als ich 15 war, war Social Media für mich der einzige Ort, an dem ich mich austauschen konnte“
Statt:
„Ein Social-Media-Verbot würde für mich bedeuten, isoliert zu sein“
→ „Wenn es damals ein Social-Media-Verbot gegeben hätte, hätte ich mich deutlich einsamer gefühlt“
Oder komplett selbst formulieren:
„Rückblickend kann ich sagen, dass Social Media mir damals geholfen hat, [eigene Erfahrung einfügen]. Ohne diesen Zugang wäre vieles für mich deutlich schwieriger gewesen.“
Plattformen in die Verantwortung nehmen
Ich sehe auch die Probleme auf Social Media sehr deutlich. Mir begegnen dort immer wieder [z. B. Hasskommentare / Queerfeindlichkeit / Desinformation / Mobbing], zum Beispiel [konkrete Situation oder Erlebnis beschreiben].
Das belastet mich, weil [eigene Gefühle oder Auswirkungen einfügen, z. B. „ich mich unsicher fühle“, „ich mich weniger traue, etwas zu posten“, „ich Angst habe, angegriffen zu werden“].
Gleichzeitig halte ich es für den falschen Ansatz, Jugendliche einfach von Social Media auszuschließen. Damit wird die Verantwortung auf uns verlagert, obwohl wir diese Probleme nicht verursacht haben, sondern selbst davon betroffen sind.
Für mich würde ein Verbot bedeuten, dass [eigene Konsequenzen einfügen, z. B. „ich wichtige Austauschmöglichkeiten verliere“, „ich weniger Zugang zu Informationen habe“, „ich mich einsamer fühle“].
Stattdessen sollten die Plattformen selbst stärker in die Pflicht genommen werden. Sie sollten dafür sorgen, dass [z. B. Hassrede konsequent gelöscht wird / Accounts gesperrt werden, die gegen den Jugendschutz verstoßen / Desinformation eingedämmt wird / bessere Schutzmechanismen eingeführt werden].
Ich wünsche mir, dass die Politik Maßnahmen ergreift wie:
[z. B. strengere Regeln für Plattformen / bessere Moderation / klare Konsequenzen für Hass / mehr Schutz für betroffene Nutzer*innen / Transparenz bei Algorithmen]
Denn ein reines Verbot löst die Probleme nicht. Es verschiebt sie nur und trifft die falschen Menschen.
Alternativen finanzieren
Ich sehe auch die Probleme auf Social Media sehr deutlich. Mir begegnen dort immer wieder [z. B. Hasskommentare / Queerfeindlichkeit / Desinformation / Mobbing], zum Beispiel [konkrete Situation oder Erlebnis beschreiben].
Das belastet mich, weil [eigene Gefühle oder Auswirkungen einfügen, z. B. „ich mich unsicher fühle“, „ich mich weniger traue, etwas zu posten“, „ich Angst habe, angegriffen zu werden“].
Gleichzeitig halte ich es für den falschen Ansatz, Jugendliche einfach von Social Media auszuschließen. Damit wird die Verantwortung auf uns verlagert, obwohl wir diese Probleme nicht verursacht haben, sondern selbst davon betroffen sind.
Für mich würde ein Verbot bedeuten, dass [eigene Konsequenzen einfügen, z. B. „ich wichtige Austauschmöglichkeiten verliere“, „ich weniger Zugang zu Informationen habe“, „ich mich einsamer fühle“].
Ich würde mir wünschen, dass Alternativen zu Instagram, TikTok & Co. gestärkt und finanziert werden. Es braucht mehr (wirklich!) sichere, nicht-kommerzielle digitale Räume, die sich gezielt an junge Menschen richten.
Ein Beispiel dafür ist das digitale queere Jugendzentrum lambda space. Das funktioniert ähnlich wie andere Social-Media-Plattformen richtet sich aber gezielt an junge Menschen und wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Wie genau das Angebot konzipiert ist, wird hier erklärt: https://lambdaspace.de/wp-content/uploads/2025/11/Flyer-lambda-space-1.pdf
[Falls du noch weitere Beispiele kennst, nenne diese gerne hier].
Ich wünsche mir deshalb, dass [konkrete Forderung einfügen, z. B. „solche Projekte stärker gefördert werden“, „mehr sichere Plattformen entstehen, die nicht gewinnorientiert sind“, „bestehende digitale Jugend-Angebote langfristig finanziert werden“].
Denn ein reines Verbot löst die Probleme nicht. Es verschiebt sie nur und trifft die falschen Menschen.
Jugendliche mitsprechen lassen
Ich sehe auch die Probleme auf Social Media sehr deutlich. Mir begegnen dort immer wieder [z. B. Hasskommentare / Queerfeindlichkeit / Desinformation / Mobbing], zum Beispiel [konkrete Situation oder Erlebnis beschreiben].
Das belastet mich, weil [eigene Gefühle oder Auswirkungen einfügen, z. B. „ich mich unsicher fühle“, „ich mich weniger traue, etwas zu posten“, „ich Angst habe, angegriffen zu werden“].
Gleichzeitig halte ich es für den falschen Ansatz, Jugendliche einfach von Social Media auszuschließen. Damit wird die Verantwortung auf uns verlagert, obwohl wir diese Probleme nicht verursacht haben, sondern selbst davon betroffen sind.
Für mich würde ein Verbot bedeuten, dass [eigene Konsequenzen einfügen, z. B. „ich wichtige Austauschmöglichkeiten verliere“, „ich weniger Zugang zu Informationen habe“, „ich mich einsamer fühle“].
Ich wünsche mir, dass junge Menschen stärker in die Entscheidungen und Gestaltungsprozesse rund um das Thema Social Media und Jugendschutz im Internet einbezogen werden. Denn wir sind die, die am besten wissen was wir brauchen und wie wir (wirklich!) geschützt werden können.
Aktuell habe ich oft das Gefühl, dass über unsere Köpfe entschieden wird, ohne dass unsere Perspektiven wirklich gehört werden.
Ich finde es wichtig, dass [z. B. „junge Menschen angehört werden“, „unsere Erfahrungen ernst genommen werden“, „Selbstorganisationen wie Jugendverbände stärker eingebunden werden“]. So könnten Lösungen entstehen, die wirklich an der Lebensrealität von Jugendlichen orientiert sind.
Denn ein reines Verbot löst die Probleme nicht. Es verschiebt sie nur und trifft die falschen Menschen.
Differenzierte Regulation
Ich sehe auch die Probleme auf Social Media sehr deutlich. Mir begegnen dort immer wieder [z. B. Hasskommentare / Queerfeindlichkeit / Desinformation / Mobbing], zum Beispiel [konkrete Situation oder Erlebnis beschreiben].
Das belastet mich, weil [eigene Gefühle oder Auswirkungen einfügen, z. B. „ich mich unsicher fühle“, „ich mich weniger traue, etwas zu posten“, „ich Angst habe, angegriffen zu werden“].
Gleichzeitig halte ich es für den falschen Ansatz, Jugendliche einfach von Social Media auszuschließen. Damit wird die Verantwortung auf uns verlagert, obwohl wir diese Probleme nicht verursacht haben, sondern selbst davon betroffen sind.
Für mich würde ein Verbot bedeuten, dass [eigene Konsequenzen einfügen, z. B. „ich wichtige Austauschmöglichkeiten verliere“, „ich weniger Zugang zu Informationen habe“, „ich mich einsamer fühle“].
Ich finde, dass digitale Plattformen differenziert betrachtet und reguliert werden sollten anstatt sie pauschal zu verbieten. Denn nicht alle Plattformen funktionieren gleich. Es gibt große Unterschiede darin, wie gut Inhalte moderiert werden, wie mit Nutzer*innen umgegangen wird oder wie stark der Fokus auf Jugendschutz liegt.
Ein Beispiel dafür ist z. B. das digitale queere Jugendzentrum lambda space. [Optional: Füge weitere Beispiele ein]. Solche Plattformen zeigen, dass Social Media auch anders gestaltet werden kann: Mit einem Fokus auf Schutz statt auf Gewinnmaximierung.
Ich wünsche mir deshalb, dass [eigene Forderung einfügen, z. B. „Plattformen unterschiedlich bewertet und reguliert werden“, „gute Ansätze gestärkt werden“, „sichere Plattformen gezielt unterstützt werden“].
Denn ein reines Verbot löst die Probleme nicht. Es verschiebt sie nur und trifft die falschen Menschen.
Bessere Medienbildung
Ich sehe auch die Probleme auf Social Media sehr deutlich. Mir begegnen dort immer wieder [z. B. Hasskommentare / Queerfeindlichkeit / Desinformation / Mobbing], zum Beispiel [konkrete Situation oder Erlebnis beschreiben].
Das belastet mich, weil [eigene Gefühle oder Auswirkungen einfügen, z. B. „ich mich unsicher fühle“, „ich mich weniger traue, etwas zu posten“, „ich Angst habe, angegriffen zu werden“].
Gleichzeitig halte ich es für den falschen Ansatz, Jugendliche einfach von Social Media auszuschließen. Damit wird die Verantwortung auf uns verlagert, obwohl wir diese Probleme nicht verursacht haben, sondern selbst davon betroffen sind.
Für mich würde ein Verbot bedeuten, dass [eigene Konsequenzen einfügen, z. B. „ich wichtige Austauschmöglichkeiten verliere“, „ich weniger Zugang zu Informationen habe“, „ich mich einsamer fühle“].
Ich finde, dass es sinnvollere Lösungen gibt, um mit den Risiken von Social Media umzugehen. Dazu gehört für mich vor allem, Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien zu stärken (anstatt uns einfach auszuschließen).
Zum Beispiel durch [z. B. „mehr Medienbildung in der Schule“, „Aufklärung über Risiken“, „Anlaufstellen bei negativen Erfahrungen“].
Gleichzeitig braucht es wirksame Maßnahmen gegen Hass und Diskriminierung, wie [z. B. „konsequentere Moderation“, „schnellere Löschung von problematischen Inhalten“, „klare Konsequenzen für Täter*innen“].
Denn ein reines Verbot löst die Probleme nicht. Es verschiebt sie nur und trifft die falschen Menschen.
Wir sind jung. Wir sind queer. Wir sind laut.
Das Jugendnetzwerk Lambda e.V. ist die bundesweite Selbstorganisation von queeren jungen Menschen. Bei uns schließen sich Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland zusammen.
Unser Ziel ist es, die Lebensrealität queerer junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Also mehr Rechte, mehr Sichtbarkeit und mehr gesellschaftliche Teilhabe. Denn wir wissen: Gemeinsam sind wir stärker und können unsere Interessen deutlich besser vertreten als allein.
Wenn du möchtest, kannst du Teil von Lambda werden. Eine Mitgliedschaft ist kostenlos und macht einen echten Unterschied.
Denn je mehr Menschen hinter uns stehen, desto größer ist unser politisches Gewicht. So können wir unsere Forderungen – wie zum Beispiel im Umgang mit einem möglichen Social-Media-Verbot – lauter und wirksamer in die Politik tragen.